Die AGB regeln Registrierung, Vertragsschluss, Leistungen, Preise, Laufzeit, Kündigung, Projektabläufe, Nutzung, Haftung und besondere Hinweise für Verbraucher und Unternehmer.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle über Internethafen angebotenen digitalen Dienste, insbesondere E-Mail-, Webmail-, Hosting-, Bestell-, Kundenkonto-, Projekt-, Webseiten-, Support-, Rechnungs- und ergänzende Serviceleistungen.
Die Bedingungen gelten gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB sowie gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, soweit einzelne Regelungen nicht ausdrücklich nur für eine bestimmte Kundengruppe gelten. Verbraucher ist, wer ein Rechtsgeschäft überwiegend zu privaten Zwecken abschließt. Unternehmer ist, wer bei Vertragsschluss in Ausübung einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Individuelle Vereinbarungen, Leistungsbeschreibungen, Projektfreigaben oder ausdrücklich bestätigte Angebote haben Vorrang vor diesen AGB, soweit sie abweichende Regelungen enthalten.
Vertragspartner ist:
Internethafen UG (haftungsbeschränkt)
Speditionstraße 15a
40221 Düsseldorf
E-Mail: info@internethafen.de
Vertreten durch: Simon Rühl
Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf · HRB 99573
USt-IdNr.: DE358871483
Internethafen stellt digitale Leistungen entsprechend der jeweils gebuchten oder freigegebenen Leistung bereit. Dazu können insbesondere werbefreie E-Mail-Postfächer, Webmail-Zugriff, Tarifverwaltung, Hosting, technische Verwaltung, Domains, Webseiten- und Projektleistungen, Zukunftsweb-Pakete, Supportleistungen, Sicherheitsfunktionen, Aliase, Regeln, Weiterleitungen und ergänzende Funktionen gehören.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Checkout, der Projektbestätigung, dem Kundenbereich, der Rechnung oder einer individuellen Vereinbarung. Erfolgs-, Umsatz-, Ranking-, Reichweiten- oder Werbeergebnisse werden nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich individuell zugesagt wurden.
Für bestimmte Leistungen ist ein Kundenkonto erforderlich. Der Kunde ist verpflichtet, zutreffende und aktuelle Angaben zu machen, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und Internethafen unverzüglich zu informieren, wenn ein Missbrauch oder unberechtigter Zugriff vermutet wird.
Der Kunde ist für Inhalte, Angaben, Dateien, Zugangsdaten zu Drittanbietern, Freigaben und sonstige Mitwirkungen verantwortlich, die für die Durchführung der Leistung erforderlich sind. Verzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Mitwirkung entstehen, verlängern vereinbarte Zeitpläne angemessen.
Vor Abgabe einer Bestellung werden die wesentlichen Leistungs-, Preis-, Zahlungs- und Vertragsinformationen im Checkout oder in der Angebotsstrecke dargestellt. Eingabefehler können vor Abgabe der Bestellung geprüft und korrigiert werden.
Bei sofort bereitgestellten Standardleistungen kommt der Vertrag zustande, wenn Registrierung, Tarifauswahl, Zahlungs- beziehungsweise Bestellbestätigung und Bereitstellung erfolgreich abgeschlossen wurden.
Bei freigabepflichtigen Service- oder Projektleistungen, insbesondere Zukunftsweb-Projekten, gibt der Kunde mit Absenden der Bestellung ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt erst durch ausdrückliche Freigabe von Internethafen, durch eine gesonderte Annahmeerklärung oder durch Beginn der Ausführung zustande. Bis zur internen Freigabe kann Internethafen die Bestellung ablehnen.
Bei Verbraucherverträgen wird der zahlungspflichtige Bestellvorgang nur über eine eindeutig beschriftete Schaltfläche abgeschlossen, insbesondere „Zahlungspflichtig bestellen“ oder eine entsprechend eindeutige Formulierung.
Richtet sich ein Checkout ausdrücklich an Unternehmer, Selbstständige oder Freiberufler, kann Internethafen eine Unternehmerbestätigung verlangen. Gibt ein Kunde eine Unternehmerbestätigung ab, dokumentiert Internethafen diese Bestätigung im Bestellnachweis.
Eine Unternehmerbestätigung ersetzt nicht die gesetzlichen Voraussetzungen der Unternehmereigenschaft. Stellt sich heraus, dass eine Bestellung tatsächlich überwiegend privaten Zwecken dient, gelten die zwingenden Verbraucherschutzrechte, soweit sie gesetzlich anwendbar sind.
Es gelten die im Checkout, im Kundenbereich oder im individuellen Angebot ausgewiesenen Preise. Gegenüber Verbrauchern werden Endpreise einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen, soweit Umsatzsteuer anfällt. Gegenüber Unternehmern können Preise netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen werden, wenn dies klar kenntlich gemacht ist.
Einmalige Einrichtungskosten, wiederkehrende Entgelte, Zahlungsintervalle, Testphasen, Rabatte und Zahlungsarten richten sich nach der jeweiligen Bestellung. Rechnungen können elektronisch bereitgestellt oder per E-Mail versendet werden.
Bei Überweisung ist der Rechnungsbetrag innerhalb der angegebenen Zahlungsfrist zu zahlen. Bei PayPal oder anderen Zahlungsdiensten erfolgt die Abwicklung nach der vom Kunden gewählten und bestätigten Zahlungsart. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, bleiben gesetzliche Rechte vorbehalten. Eine Sperrung wesentlicher Leistungen wegen Zahlungsverzugs erfolgt grundsätzlich erst nach angemessener Vorankündigung, sofern nicht besondere Umstände eine sofortige Maßnahme rechtfertigen.
Laufzeit, Mindestlaufzeit, Verlängerung, Kündigungsfrist und Abrechnungsintervall ergeben sich aus dem gewählten Tarif, dem Checkout, dem Kundenbereich oder einer individuellen Vereinbarung.
Verbraucher können online abgeschlossene entgeltliche Dauerschuldverhältnisse über die gesetzlich vorgesehene Kündigungsmöglichkeit auf der Website beziehungsweise im Kundenbereich kündigen, soweit eine solche Pflicht gesetzlich besteht. Zusätzlich können Kündigungen über die im Kundenbereich angebotenen Funktionen oder in Textform erklärt werden, sofern im Einzelfall keine strengere gesetzliche Form vorgeschrieben ist.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
Bei Projektleistungen beschreibt der Checkout oder die Projektbestätigung den Paketumfang, ausgewählte Erweiterungen, Zahlungsphasen, Mitwirkungspflichten und den geplanten Ablauf. Die Umsetzung beginnt erst nach interner Projektfreigabe und nach Erfüllung der im Checkout genannten Startvoraussetzungen, insbesondere nach bestätigter Startzahlung, soweit nichts anderes vereinbart ist.
Bei einem 25/50/25-Zahlungsplan wird die Startphase in Höhe von 25 % der einmaligen Einrichtungskosten nach Projektfreigabe fällig. Die weiteren 50 % und 25 % werden nach dem im Checkout beschriebenen Projektfortschritt, nach Freigabe oder nach Abschluss fällig. Der monatliche Paketbeitrag für Betrieb, Hosting, Pflege- oder Serviceleistungen wird zusätzlich nach der vereinbarten Laufzeit und Zahlungsweise berechnet.
Änderungswünsche, zusätzliche Unterseiten, zusätzliche Funktionen, besondere Integrationen, Drittanbieterleistungen, Lizenzkosten oder Inhalte außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs können gesondert angeboten und berechnet werden.
Freigaben, Feedback und Abnahmen können über den Kundenbereich, per E-Mail oder in anderer dokumentierter Form erfolgen. Nimmt der Kunde eine im Wesentlichen vertragsgemäße Leistung trotz Aufforderung nicht ab oder nutzt er sie produktiv, kann dies als Abnahme beziehungsweise Freigabe gewertet werden, soweit dies rechtlich zulässig ist.
Bei freigabepflichtigen Service- oder Projektleistungen kann die Bestellung bis zur internen Freigabe von beiden Seiten kostenfrei storniert werden. Nach Projektstart wird eine Beendigung außerhalb eines gesetzlichen Widerrufsrechts oder einer berechtigten außerordentlichen Kündigung als Projektkündigung behandelt.
Für bereits begonnene Projektleistungen kann Internethafen nach individueller Prüfung einen pauschalierten Aufwendungs- und Vergütungsersatz in Höhe von 25 % der einmaligen Einrichtungskosten verlangen, soweit im Checkout nichts Abweichendes ausgewiesen oder individuell vereinbart wurde. Die Kündigungsanfrage löst keine automatische Zahlung aus; eine Abrechnung erfolgt erst nach dokumentierter Prüfung und gesonderter Rechnungsstellung.
Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand entstanden ist. Internethafen bleibt der Nachweis eines höheren berechtigten Anspruchs vorbehalten, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Gesetzliche Verbraucherrechte, insbesondere ein bestehendes Widerrufsrecht, bleiben unberührt.
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die im Checkout und auf der Website bereitgestellt wird.
Unternehmern steht kein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht zu. Individuell eingeräumte Kulanz-, Storno- oder Kündigungsmöglichkeiten bleiben hiervon unberührt.
Der Kunde darf die Leistungen nur rechtmäßig, sicher und vertragsgemäß nutzen. Die ergänzenden Nutzungsbedingungen sind Bestandteil dieser AGB, soweit sie wirksam einbezogen wurden.
Internethafen kann angemessene technische oder vertragliche Maßnahmen treffen, wenn konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Rechtsverletzungen, Spam, Malware, Angriffe auf Infrastruktur, Sicherheitsgefährdungen, unbefugte Nutzung oder erhebliche Vertragsverstöße bestehen. Maßnahmen können insbesondere Warnung, Einschränkung einzelner Funktionen, temporäre Sperrung, Entfernung offensichtlich rechtswidriger Inhalte oder außerordentliche Kündigung sein. Soweit möglich und zumutbar, wird der Kunde vorher informiert; bei Gefahr im Verzug kann die Maßnahme sofort erfolgen.
Internethafen betreibt die Dienste mit angemessener Sorgfalt und bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Eine ununterbrochene oder fehlerfreie Verfügbarkeit wird nicht garantiert, soweit dies nicht ausdrücklich individuell vereinbart wurde. Wartungen, Sicherheitsupdates, Störungen, höhere Gewalt, Drittanbieterprobleme oder notwendige Schutzmaßnahmen können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken.
Backups, Wiederherstellungsmöglichkeiten und Datenaufbewahrung richten sich nach der gebuchten Leistung. Der Kunde bleibt verpflichtet, eigene Sicherungen von Inhalten vorzuhalten, soweit dies nach Art der Nutzung erforderlich und zumutbar ist.
Bei E-Mail-Diensten kann Internethafen den erfolgreichen Empfang oder die Zustellung einzelner Nachrichten nicht garantieren, weil externe Mailserver, DNS, Blacklists, Spamfilter und Netzinfrastruktur außerhalb des vollständigen Einflussbereichs von Internethafen liegen.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass von ihm bereitgestellte Inhalte, Marken, Bilder, Texte, Logos, Zugangsdaten, Domains, Tracking- oder Drittanbieter-Einbindungen rechtmäßig genutzt werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.
Domains, externe Dienste, Zahlungsanbieter, Karten-, Analyse-, Buchungs-, Newsletter-, CRM- oder sonstige Drittanbieterleistungen unterliegen zusätzlich den Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Internethafen schuldet deren Leistungen nur, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Soweit Internethafen im Rahmen eines Projekts individuelle Arbeitsergebnisse erstellt, erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung der geschuldeten Vergütung die für den vereinbarten Vertragszweck erforderlichen einfachen Nutzungsrechte. Eine Übertragung exklusiver Rechte, die Herausgabe von bearbeitbaren Quelldateien, Quellcode, Rohdaten, Templates oder internen Arbeitsmitteln ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Rechte an Standardsoftware, Frameworks, Templates, Bibliotheken, wiederverwendbaren Komponenten, Know-how, Tools und vorbestehenden Materialien von Internethafen verbleiben bei Internethafen oder dem jeweiligen Rechteinhaber. Der Kunde erhält hieran nur die zur Nutzung der vereinbarten Leistung erforderlichen Rechte.
Internethafen haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei ausdrücklich übernommenen Garantien.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Internethafen nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen von Internethafen. Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung. Soweit Internethafen personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, insbesondere bei Hosting-, E-Mail-, Webseiten- oder Projektleistungen, kann zusätzlich der Abschluss einer Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung erforderlich sein.
Internethafen kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen, wenn sich rechtliche Anforderungen, technische Abläufe, Leistungsumfang oder Geschäftsprozesse ändern und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Für bestehende Verträge gelten Änderungen nur nach den gesetzlichen Voraussetzungen, nach ausdrücklicher Zustimmung oder auf Grundlage einer rechtlich zulässigen Änderungsmechanik. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Düsseldorf, soweit gesetzlich zulässig. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 28.05.2026 · Dokumentversion: IH-AGB-2026-05-28
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